Juan Estruch 8–saitig

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Beschreibung

Juan Estruch ist einer der ehrwürdigen Gitarrenbauer in Spanien. Bekannt unter den Musikern sind die Gitarren wie diese aus der „Yellow Label“ Epoche.

Diese Gitarren haben einen tiefen und satten Klang und werden von Musikern und Sammlern gleichermaßen geschätzt.
Bekannt sind sie auch durch Chet Atkins. Als er kurz vor seinem Tod gefragt wurde, welche seiner hunderten von Gitarren er am liebsten spielte, entschied er sich ohne zu zögern für seine 1964er Juan Estruch. Tatsächlich war dies die Gitarre, die Atkins täglich spielte und auf der er viele seiner „Kelleraufnahmen“ machte, die nach seinem Tod gefunden wurden.

Diese Gitarre ist eine sehr seltene und spezielle 8-saitige Gitarre – gebaut im gleichen Stil wie die berühmten Jose Ramirez 8/10-saitigen Gitarren.
Diese Art von Gitarren wurde im Laufe der Jahre von vielen großen Spielern wie Narciso Yepes, Vincenzo Macaluso, José Tomás und Goran Sollscher populär gemacht. Die 10- und 8-saitige Gitarre hat sich als vielseitiges Instrument erwiesen. Besonders für die Aufführung von Repertoire, das nicht ganz auf den Tonumfang einer normalen sechssaitigen Gitarre „passt“.
Barocke Lautenmusik – am populärsten Bach und Weiss – erfordert von den meisten 6-saitigen Spielern, die Bassnoten an Stellen eine Oktave nach oben oder unten zu transponieren, die den ursprünglichen, vom Komponisten beabsichtigten musikalischen Fluss unterbrechen. Die 8-saitige Gitarre löst viele solcher Unannehmlichkeiten und ermöglicht auch die Aufführung von Bearbeitungen größerer Stücke, die ursprünglich für das Klavier und für Orchesterbesetzungen geschrieben wurden.

Der Klang dieser 8-saitigen Estruch-Gitarre hat eine warme, geheimnisvolle und stimmungsvolle Qualität.
Die Gitarre hat einen großen dynamischen Bereich. Jeder Ton ist sehr intensiv, wobei die Obertöne dicht gepackt in einem soliden und gut definierten Grundton liegen. Dadurch entsteht ein fast kathedralenartiger Echoeffekt des Klangs, der vom Korpus abstrahlt und dem Instrument eine enorme Präsenz verleiht – sowohl hinter dem Instrument aus der Spielposition als auch in der Ferne aus der Perspektive des Zuhörers.

Die Mensurlänge beträgt 650 mm und die Sattelbreite 65 mm. Die Decke ist aus Fichte, Boden und Zargen aus indischem Palisander.

Der Zustand ist gut. Sie weist die üblichen Spiel- und Gebrauchsspuren auf. Ein Gitarrenbauer hat außerdem 2 Risse professionell repariert. Die Reparatur wurde sehr gut ausgeführt.
Die Gitarre ist nun gut eingestellt und spielt sich leicht über den gesamten Hals.

Ein exzellentes Exemplar einer feinen 8-saitigen Gitarre, sowohl für Sammler als auch für Konzertgitarristen.